Ort in Schöneweide

Industriesalon Schöneweide /

Im Atlas

Industriesalon Schöneweide /

Reinbeckstraße 10, 12459 Berlin · Oberschöneweide

Industriesalon Schöneweide e.V.; Museum, Vermittlung und Ausgangspunkt für Rundgänge.

Kurzprofil

Ort auf einen Blick

Auftaktstation der Elektropolis-Führung mit Bezügen zu Straßen- und Industriegeschichte, DDR-Poliklinik, Zwangsarbeit, Reinbeckhallen und neuen Kulturorten an der Spree.

Industriesalon Schöneweide e.V.; Museum, Vermittlung und Ausgangspunkt für Rundgänge.

Epochen

Schichten des Ortes

2009–heute

Nach 1990 · Kultur

Industriesalon Schöneweide

Der Industriesalon sammelt materielle und immaterielle Zeugnisse der Industriegeschichte Schöneweides und betreibt Vermittlung, Museum, Archiv und Rundgänge in der Reinbeckstraße.

Unbekannt / nicht bewertet · Industriesalon-Sammlungsseite, bestehende Registerdaten und Tourenskript-Kontext.

Gegenwart

Status und Daten

Status

Kultur

Eigentum

Industriesalon Schöneweide e.V. (Betreiber/Träger; Gebäudeeigentum nicht bestätigt)

Operator

Industriesalon Schöneweide e.V.

Tenant

Museum, Sammlung, Vermittlung, Rundgänge

Fläche

Museum/Sammlung; Fläche nicht eingetragen

Investition

Gemeinnützig/projektbasiert; nicht bestätigt

Website / Quelle

industriesalon.de

Datenstand

Tourenskript 2: Oberschöneweide: Industrialisierung und Elektropolis, StattReisen Berlin, Stand 17. März 2014.

Geschichte

Ort im Zusammenhang

Industriesalon hält einen Ort offen, an dem Industriegeschichte nicht abstrakt bleibt. Er bewahrt Sammlung, Erinnerungen und Produktionswissen in Schöneweide und macht daraus Ausstellungen, Gespräche, Führungen und öffentliche Zugänge.

Der Auftakt der Elektropolis-Führung beginnt in der Reinbeckstraße am Industriesalon Schöneweide. Hier verdichten sich auf engem Raum die historischen Schichten Oberschöneweides: vom ehemaligen Wilhelminenhof und seinem Schlosspark über die industrielle Expansion der AEG bis hin zu heutigen Kultur- und Erinnerungsorten.

Die heutige Reinbeckstraße führte ursprünglich als Schloßparkstraße direkt zum Ausflugslokal und Park des Wilhelminenhofs. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1938 in Erinnerung an Johann Philipp Otto Reinbeck, der das Gelände 1814 erwarb, dort ein schlossartiges Landhaus errichten ließ und den Ort nach seiner Frau Wilhelmine benannte. Vom ehemaligen Schlosspark ist heute kaum noch etwas sichtbar — an seiner Stelle stehen Industriehallen, Werkbauten und die Reinbeckhallen als Teil des historischen Reinbeckareals.

Zum Stationsfeld gehören der Industriesalon Schöneweide, die ehemalige DDR-Poliklinik in der Reinbeckstraße 4–8, die Erinnerung an Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg sowie neue Kulturorte an der Spree. Die Station verbindet damit Industriegeschichte, Versorgung, Arbeit, Gewaltgeschichte und gegenwärtigen Kulturwandel unmittelbar miteinander.

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