Industrieabfälle ist eine Workshop-Reihe zur Industriekultur mit Kindern und Eltern: Geräusche, Stimmen, Fundstücke und Geschichten aus Schöneweide werden gesammelt, bearbeitet und als digitales Radio erfahrbar.
Projektgalerie
Aus Fabrikklang wird Radio.
Worum es geht
Gemeinsam begeben sich Kinder, Eltern und Künstlerinnen auf Klangsuche in den Hallen der ehemaligen Fabrik. Sie fangen Geräusche ein, mischen sie mit eigenen Sounds, Stimmen und Fantasie und entwickeln daraus kurze Radioformen, Hörspiele und Klangbilder.
Das Projekt übersetzt Industriekultur nicht in eine Führung, sondern in eigenes Tun. Was sonst als Rest, Geräusch oder Nebenprodukt wahrgenommen wird, wird Material: Schritte, Hall, Maschinenassoziationen, Erzählungen und Bilder aus Schöneweide.
Erzählen, hören, sampeln, bauen.
Konzept
Die Reihe verbindet Industriekultur mit künstlerischer Forschung. Ausgangspunkt sind nicht nur historische Fakten, sondern sinnliche Spuren: Klang, Raum, Stimme, Erinnerung und die Frage, wie Kinder ihren eigenen Zugang zu Industriegeschichte formulieren.
Künstlerische Begleitung und Orte.
Mitwirken
Die Workshops wurden künstlerisch von Irene Accardo und Ariel William Orah begleitet. Der Industriesalon stellte den historischen Resonanzraum bereit; Novilla ergänzte den Arbeitskontext für Radioformate, Sampling und Audiobearbeitung.
Radio, Plakat, Projektzeichen.
Material
Die Materialien zeigen das Projekt als Prozess und Ergebnis: Workshopbilder, das grafische Projektmotiv, das Plakat und das digitale Radio als Installation.
Das digitale Radio erzählt Geschichten, serviert Wellensalat und zeigt Bilder aus der Workshop-Reihe. Es macht die Ergebnisse nicht nur als Rückblick sichtbar, sondern als Objekt im Raum erfahrbar.
Von der Workshop-Reihe zur Installation.
Rückblick
Fragen zur Dokumentation oder zu Anschlussformaten.
Kontakt
Für Rückfragen zur Projektarchivierung, zur Installation oder zu möglichen Anschlussworkshops läuft der Einstieg über den allgemeinen Kontakt des Industriesalon.

