
Digitale Ausstellungen
Röhren für die Republik
Der derzeit verfügbare Korpus versammelt die lokal gesicherten Folgen der Reihe. Fehlende Teile werden nach weiterer Prüfung ergänzt.

Einblicke in
Schneller Einstieg
Wer direkt zu den Ausstellungen möchte, kann hier mit einer einfachen zeitlichen Auswahl beginnen und danach in die größere Geschichte von Sammlung, Werkorten und Recherche eintauchen.
3 Ausstellungen angezeigt.

Digitale Ausstellungen
Der derzeit verfügbare Korpus versammelt die lokal gesicherten Folgen der Reihe. Fehlende Teile werden nach weiterer Prüfung ergänzt.

Dauerausstellung
Dauerausstellung · WF Arbeitsplätze der Lampen- und Röhrenfertigung Im Industriesalon sind nicht nur Geräte erhalten. Bewahrt wurden zusammenhängende Arbeitsplätze: Werkbänke, Vorrichtungen, Glasformen, Messplätze, Werkzeuge…

Dauerausstellung
Die Reihe versammelt Quellen, Bilder und Einordnungen zur Arbeit, Sichtbarkeit und politischen Rolle von Frauen im Werk für Fernmeldewesen und im WF. Sie öffnet den lokal gesicherten Kapitelkorpus als zusammenhängenden Ausstellungspfad.
Sammlung
Ausstellungen im Industriesalon entstehen nicht aus einzelnen Schaustücken. Sie verdichten Geräte, Fotos, Akten, Alben und Arbeitsplätze zu lesbaren Gruppen. So bleiben Material, Produktionszusammenhang und Stadtraum gleichzeitig sichtbar.

Originaler Arbeitsplatz aus der Röhrenfertigung des WF
Dieser Arbeitsplatz stammt aus der Produktion des Werkes für Fernsehelektronik (WF) in Berlin-Oberschöneweide. Unter der Glasglocke wurden Elektronenröhren während der Fertigung evakuiert, geprüft und montiert.

DDR: unsere besten
Dichte Bestände statt isolierter Vitrinen.

NAG

Treskowbrücke: 1938

WF

Teilchendetektor
Ein Prototyp aus der Forschungsabteilung des Werkes für Fernsehelektronik

Raum
Die Halle selbst bleibt Teil der Erzählung.

TRO 1946

TRO
TRO letzten trafo
Werkzeuge, Röhren, Fotos, Brigadedokumente oder Arbeitsplätze erscheinen meist gemeinsam. Erst dadurch werden Produktionsabläufe, Arbeitswelten und Beziehungen zwischen den Dingen sichtbar.
Gespräche, Dokumente, historische Fotografien und reale Bestände werden nicht getrennt gezeigt, sondern zusammengeführt. Dadurch bleiben Ausstellungen zugleich anschaulich und quellenbasiert.
Objekte werden fast immer zusammen mit Produktionsorten, Wegen, Umbauten und Werkgrenzen gelesen. Industriegeschichte bleibt an reale Räume gebunden.
Ausstellungsmethode
Verdichten statt bloß ausstellen
Zusammenhänge sichtbar machen statt nur ordnen.
Geschichte im Stadtraum lesen statt vom Ort lösen.
Konstellationen
Die Ausstellung arbeitet mit kleinen Clustern: Foto, Plan, Prospekt und Gerät rufen gemeinsam eine Produktionswelt auf.





Zeitschichten
AEG, NAG, WF, TRO, KWO und heutige Transformationsräume liegen nicht sauber nacheinander. Gute Ausstellungen lesen diese Schichten übereinander.
Leseschichten
Vor 1945: Elektropolis, Werkaufbau, Architektur und Infrastruktur.
DDR: neue Eigentumsordnung, neue Produkte, neue Bildwelten der Arbeit.
Heute: Archivierung, Rekonstruktion und neue Fragen an denselben Ort.
Brigadebücher, Betriebsfotoalben und Quellenserien öffnen die Alltags- und Erinnerungsschicht der Werkorte. Genau das macht viele der aktuellen Ausstellungen so lesbar.
Rathenau, Strom und Stadtplanung markieren den industriellen Aufbruch Schöneweides.
AEG, NAG und KWO zeigen, wie sehr Produktion, Infrastruktur und Stadtraum ineinandergriffen.
WF, TRO und Betriebskultur verschieben die Perspektive von Eigentum, Arbeit und technischer Moderne.
Heute verbinden Ausstellungen Archivarbeit, räumliche Transformation und neue Fragen an denselben Ort.
Weiterarbeiten
Publikationen verdichten Forschung, Videos öffnen andere Erzählweisen, Führungen verlängern die Ausstellung in den Stadtraum. Zusammen machen sie sichtbar, dass hier kein abgeschlossenes Ausstellungsformat vorliegt, sondern ein offenes Wissensfeld.
Anschlussstellen
Publikationen sichern Quellen, Texte und Serien in einer ruhigeren Lesegeschwindigkeit.
Filme zeigen Orte, Arbeitswelten und Vermittlung in einer anderen Form.
Führungen holen dieselben Themen nach draußen in Straße, Werkhof und Umgebung.
Forschungsstand / Archiv
Die Ausstellungen des Hauses sind keine isolierten Ereignisse, sondern Verdichtungen aus Sammlung, Archiv, Ortswissen und laufender Recherche. Über die Filter lassen sich zeitliche Schichten, Werkbezüge und thematische Spuren nachvollziehen.
5 Ausstellungen angezeigt.
Sonderausstellung
Ausstellung über Oberschöneweide als frühes Entwicklungszentrum der AEG und der Starkstromtechnologie.
Sonderausstellung
Ausstellung der Stolperstein-Gruppe des KIEZKLUB KES zu jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn in Schöneweide.

Sonderausstellung
Fotoausstellung mit historischen Bildern aus dem Archiv des Industriesalons, kuratiert von Albert Markert.
Sonderausstellung
Fotografien von Jörg Schaller zu Maschinen und Werkzeugen als Zeugen industrieller Arbeit.
Sonderausstellung
Fotoausstellung des Photokünstlers HITCH zur Industriearchitektur und Transformation in Treptow-Köpenick.