Einblicke in

Sammlung und Geschichte

Schneller Einstieg

Ausstellungen im Überblick

Wer direkt zu den Ausstellungen möchte, kann hier mit einer einfachen zeitlichen Auswahl beginnen und danach in die größere Geschichte von Sammlung, Werkorten und Recherche eintauchen.

3 Ausstellungen angezeigt.

Digitale Ausstellungen

Röhren für die Republik

Der derzeit verfügbare Korpus versammelt die lokal gesicherten Folgen der Reihe. Fehlende Teile werden nach weiterer Prüfung ergänzt.

Dauerausstellung

Arbeitsplätze der Lampen

Dauerausstellung · WF Arbeitsplätze der Lampen- und Röhrenfertigung Im Industriesalon sind nicht nur Geräte erhalten. Bewahrt wurden zusammenhängende Arbeitsplätze: Werkbänke, Vorrichtungen, Glasformen, Messplätze, Werkzeuge…

Dauerausstellung

Frauen im WF

Die Reihe versammelt Quellen, Bilder und Einordnungen zur Arbeit, Sichtbarkeit und politischen Rolle von Frauen im Werk für Fernmeldewesen und im WF. Sie öffnet den lokal gesicherten Kapitelkorpus als zusammenhängenden Ausstellungspfad.

Sammlung

Objekte, Dokumente und Bilder eröffnen die Ausstellung

Ausstellungen im Industriesalon entstehen nicht aus einzelnen Schaustücken. Sie verdichten Geräte, Fotos, Akten, Alben und Arbeitsplätze zu lesbaren Gruppen. So bleiben Material, Produktionszusammenhang und Stadtraum gleichzeitig sichtbar.

Dinge im Zusammenhang lesen

Objekte stehen hier selten für sich allein.

Werkzeuge, Röhren, Fotos, Brigadedokumente oder Arbeitsplätze erscheinen meist gemeinsam. Erst dadurch werden Produktionsabläufe, Arbeitswelten und Beziehungen zwischen den Dingen sichtbar.

Quellen miteinander lesen

Archiv, Bild und Ausstellung greifen ineinander.

Gespräche, Dokumente, historische Fotografien und reale Bestände werden nicht getrennt gezeigt, sondern zusammengeführt. Dadurch bleiben Ausstellungen zugleich anschaulich und quellenbasiert.

Ort mitlesen

Halle, Werkhof und Straße sind Teil der Geschichte.

Objekte werden fast immer zusammen mit Produktionsorten, Wegen, Umbauten und Werkgrenzen gelesen. Industriegeschichte bleibt an reale Räume gebunden.

Ausstellungsmethode

Verdichten statt bloß ausstellen

Zusammenhänge sichtbar machen statt nur ordnen.

Geschichte im Stadtraum lesen statt vom Ort lösen.

Konstellationen

Objekte treten selten allein auf

Die Ausstellung arbeitet mit kleinen Clustern: Foto, Plan, Prospekt und Gerät rufen gemeinsam eine Produktionswelt auf.

Dienstausweisportraitfoto

Dienstausweisportrait

Foto, 1955

Repro eines Prospekts mit Fernschreibmaschine

Fernschreibmaschine

Prospekt, 1957

Plan und Findbucheintrag zum AEG Neubau

AEG Neubauplan

1941 / Foto 1960

Prüfgerät für Bildröhren in einem Fotoalbum

Prüfgerät Bildröhren

Fotoalbum, 1951

Zeitschichten

Neue Systeme, alte Orte

AEG, NAG, WF, TRO, KWO und heutige Transformationsräume liegen nicht sauber nacheinander. Gute Ausstellungen lesen diese Schichten übereinander.

Leseschichten

Vor 1945: Elektropolis, Werkaufbau, Architektur und Infrastruktur.

DDR: neue Eigentumsordnung, neue Produkte, neue Bildwelten der Arbeit.

Heute: Archivierung, Rekonstruktion und neue Fragen an denselben Ort.

04Betriebskultur

Archivmaterial steht gleichrangig neben Objekt und Gebäude

Brigadebücher, Betriebsfotoalben und Quellenserien öffnen die Alltags- und Erinnerungsschicht der Werkorte. Genau das macht viele der aktuellen Ausstellungen so lesbar.

Elektropolis

Rathenau, Strom und Stadtplanung markieren den industriellen Aufbruch Schöneweides.

Werkkomplexe

AEG, NAG und KWO zeigen, wie sehr Produktion, Infrastruktur und Stadtraum ineinandergriffen.

DDR-Schicht

WF, TRO und Betriebskultur verschieben die Perspektive von Eigentum, Arbeit und technischer Moderne.

Gegenwartslektüre

Heute verbinden Ausstellungen Archivarbeit, räumliche Transformation und neue Fragen an denselben Ort.

Weiterarbeiten

Weiterlesen, weitersehen, weitergehen

Publikationen verdichten Forschung, Videos öffnen andere Erzählweisen, Führungen verlängern die Ausstellung in den Stadtraum. Zusammen machen sie sichtbar, dass hier kein abgeschlossenes Ausstellungsformat vorliegt, sondern ein offenes Wissensfeld.

Anschlussstellen

Publikationen sichern Quellen, Texte und Serien in einer ruhigeren Lesegeschwindigkeit.

Filme zeigen Orte, Arbeitswelten und Vermittlung in einer anderen Form.

Führungen holen dieselben Themen nach draußen in Straße, Werkhof und Umgebung.

Zu den Führungen

Publikationen

Texte und Quellen vertiefen dieselben Werkzusammenhänge

Forschungsstand / Archiv

Ausstellungen als fortgeschriebene Recherche

Die Ausstellungen des Hauses sind keine isolierten Ereignisse, sondern Verdichtungen aus Sammlung, Archiv, Ortswissen und laufender Recherche. Über die Filter lassen sich zeitliche Schichten, Werkbezüge und thematische Spuren nachvollziehen.

Ausstellungsverlauf

5 Ausstellungen angezeigt.

Sonderausstellung

Bine studiert die Polizei

Fotoausstellung mit historischen Bildern aus dem Archiv des Industriesalons, kuratiert von Albert Markert.

Sonderausstellung

Maschinen-Portraits

Fotografien von Jörg Schaller zu Maschinen und Werkzeugen als Zeugen industrieller Arbeit.

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