Im Atlas
Wilhelminenhofstraße / Rathenaustraße (KWO)
Straßen- und Arealbezug im Bereich des ehemaligen KWO.
Ort in Schöneweide
Adresse
Rathenaustraße, 12459 Berlin
Heute
Mischnutzung
Kurzprofil
Station zum Kabelwerk Oberspree und zum Strukturwandel des Industrieareals.
Straßen- und Arealbezug im Bereich des ehemaligen KWO.
Epochen
1897–1918
1897 nahm das AEG-Kabelwerk Oberspree den Betrieb auf und entwickelte sich mit elektrifizierter Fertigung rasch zu einem Kernstandort der Berliner Elektroindustrie.
KWO-Chronik
1919–1933
In der Weimarer Republik blieb das KWO ein zentraler AEG-Standort; Forschung und Kabelproduktion wurden ausgebaut und auf nationale sowie internationale Netzinfrastruktur ausgerichtet.
KWO-Chronik
1933–1945
Zwischen 1933 und 1945 lief die Kabelproduktion am Standort unter den Bedingungen der NS-Kriegswirtschaft weiter; das Areal blieb Teil des rüstungsrelevanten Industriegefüges in Oberschöneweide.
Bezirksgeschichte Oberschöneweide
1946–1951
Nach Kriegsende wurde das KWO aus dem AEG-Verbund gelöst und als sowjetisch kontrollierter SAG-Betrieb neu organisiert, bevor die Übergabe an DDR-Strukturen erfolgte.
KWO-Chronik
1952–1990
Ab 1952 war das KWO als volkseigener Betrieb organisiert und wurde zum Stammbetrieb des Kombinats; Kabel- und Leitungsproduktion prägten den Standort bis 1990.
KWO-Chronik
1991–heute
Nach 1990 wurde die Produktion auf dem Areal stark reduziert, Teilbetriebe wurden privatisiert und der Standort schrittweise in ein gemischtes Nutzungsgebiet mit verbliebenen Industrieinseln überführt.
KWO-Chronik und Machbarkeitsstudie
Gegenwart
Website / Quelle
Datenstand
Tourenskript 2: Oberschöneweide: Industrialisierung und Elektropolis, StattReisen Berlin, Stand 17. März 2014.
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Straßen- und Arealbezug im Bereich des ehemaligen KWO.