Historische Ansicht der Treskowbrücke mit Straßenbahn und der Gasanstalt Oberspree im Hintergrund, 1926

Ort in Schöneweide

Kino Spreehöfe

Adresse

Wilhelminenhofstr. 89

Heute

Kino, Filmvorführungen

Entstehungszeit

1898–1906

Ursprünglicher Name

Städtische Gasanstalt Oberspree

Kurzprofil

Ort auf einen Blick

Eröffnet September 1998 als Kinowelt in den Spreehöfen.

Epochen

Schichten des Ortes

1898–1918

Kaiserzeit · Infrastruktur

Gasanstalt Oberspree

1898 nahm die von der Imperial Continental Gas Association errichtete Gasanstalt Oberspree auf dem Grundstück Wilhelminenhofstraße 88/89 den Betrieb auf. 1898/99 entstanden Retortenhaus sowie Maschinen- und Apparatehaus; 1905/06 folgten Kesselhaus, Hochdruckanlage und Erweiterungen.
Quellenhinweis

Webquelle

Landesdenkmalamt Berlin, Denkmaldatenbank: Gaswerk Oberspree.

1919–1927

Weimarer Republik · Infrastruktur

Gaswerk bis zum Ende der Stadtgaserzeugung

Das Gaswerk versorgte Schöneweide und benachbarte Ortsteile mit Stadtgas. Die Erzeugung von Stadtgas endete 1927; Teile der Speicher- und Verteilungsanlagen blieben erhalten und wurden weiter genutzt.
Quellenhinweis

Webquelle

Landesdenkmalamt Berlin; historische Postkarte auf der Industriesalon/BIWAQ-Tafel „Nutzungsmischung aus Tradition“ (2012).

1937–1945

NS-Zeit · Industrie / Produktion

ADMOS auf dem Gaswerksgelände

Ab 1937/39 übernahmen die Allgemeinen Deutschen Metallwerke Oberschöneweide (ADMOS) den rückwärtigen Teil des Gaswerksgeländes und produzierten dort hochwertige Metalllegierungen. Eine Grundstücksakte von 1939 dokumentiert die Abtrennung und geplante Bebauung.
Quellenhinweis

Webquelle

Landesdenkmalamt Berlin; Landesarchiv Berlin, Grundstücksakte A Rep. 046-08 Nr. 312.

1951–1990

DDR · Industrie / Produktion

VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke

Zum 1. Januar 1951 wurde der Oberschöneweider Betrieb als Werk III in den VEB Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerke eingegliedert. Der große Gasbehälter auf dem Areal blieb bis 1974 in Betrieb.
Quellenhinweis

Webquelle

Landesdenkmalamt Berlin; Industriesalon Schöneweide / Deutsche Digitale Bibliothek.

1991–1997

Nach 1990 · Mischnutzung

Rückbau und Umnutzung zu den Spreehöfen

Nach 1990 wurden Teile des Retorten- und Kesselhauses für Parkplatz, Kino und Gewerbe abgebrochen. 1993 wurde das Eisengerüst des großen Gasbehälters demontiert; anschließend entwickelte sich das Areal zu den Spreehöfen.
Quellenhinweis

Webquelle

Landesdenkmalamt Berlin, Denkmaldatenbank: Gaswerk Oberspree.

ab 1998

Nach 1990 · Kultur

Kino Spreehöfe

Zwei ehemalige Produktionshallen von ADMOS/BMHW wurden zu fünf Kinosälen umgebaut. Die „Kinowelt in den Spreehöfen“ eröffnete am 23. September 1998. Nach dem Betreiberwechsel 2001 wird das Haus seit dem 2. Februar 2006 als Kino Spreehöfe geführt.
Quellenhinweis

Webquelle

Berliner Monatszeitschrift 11/1998; Kino Spreehöfe, Über uns.

Gegenwart

Der Ort heute

Aktiver Kinobetrieb mit mehreren Sälen. Rahmenplan: Maßnahme C2: Kaisersteg-Platz als Schlüsselmaßnahme – neue Platzgestaltung am Kaisersteg NSW.

Gegenwart

Status und Daten

Heute

Kultur

Weitere Objektdaten

Eigentum

Kino Spreehöfe Betriebs GmbH

Fläche

Multiplex-Kino

Investition

Bestand (seit 1998)

Arbeitsplätze

Kino, Filmvorführungen

Kaufpreis

Miete (ADMOS-Komplex)

Website / Quelle

kino-spreehoefe.de

Datenstand

kino-spreehoefe.de | LOKATION:S Rahmenplan OSW 2025–2026

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Kino Spreehöfe

Wilhelminenhofstr. 89 · Oberschöneweide

Aktiver Kinobetrieb mit mehreren Sälen. Rahmenplan: Maßnahme C2: Kaisersteg-Platz als Schlüsselmaßnahme – neue Platzgestaltung am Kaisersteg NSW.

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