Im Atlas
Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
Heute ist das Areal ein aktiver Gedenk-, Forschungs- und Lernort mit Dauerausstellungen, Bibliothek, Sammlung, internationaler Bildungsarbeit und Führungen…
Ort in Schöneweide
Im Atlas
Heute ist das Areal ein aktiver Gedenk-, Forschungs- und Lernort mit Dauerausstellungen, Bibliothek, Sammlung, internationaler Bildungsarbeit und Führungen…
Kurzprofil
Das Lager in der Britzer Straße wurde ab Ende 1943 für zivile Zwangsarbeiter:innen errichtet.
Heute ist das Areal ein aktiver Gedenk-, Forschungs- und Lernort mit Dauerausstellungen, Bibliothek, Sammlung, internationaler Bildungsarbeit und Führungen über das historische Gelände.
Epochen
1943–1945
Ab Ende 1943 entstand hier ein Lager für zivile Zwangsarbeiter:innen und italienische Militärinternierte; in den letzten Kriegsmonaten kamen auch weibliche KZ-Häftlinge hinzu.
Unbekannt / nicht bewertet · Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit
1945–1994
Nach 1945 wurden die Baracken weiter genutzt; später zog das Impfstoffinstitut der DDR auf das Gelände.
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1995–2005
Seit 1995 stehen die historischen Baracken unter Denkmalschutz; zugleich wuchs das Engagement für einen dauerhaften Erinnerungsort.
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2006–heute
2006 wurde in den leerstehenden Baracken das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet; seit 2008 gehört auch die kaum veränderte Baracke 13 dazu.
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Gegenwart
Status
Bildung / Forschung
Eigentum
Stiftung Topographie des Terrors
Fläche
Museum, Bibliothek (~6.000 Medien)
Investition
Öffentlich (Stiftung)
Arbeitsplätze
Museum, Bildung, Forschung
Kaufpreis
Öffentlich (Stiftung Topographie des Terrors)
Website / Quelle
Datenstand
Offizielle Selbstdarstellung des Dokumentationszentrums, Museums- und Gedenkortinformationen sowie bau- und ortsgeschichtliche Kurzdarstellungen.
Offene Fragen
Gebäude Stiftungseigentum? · Besucherzahlen?
Geschichte
Das Lager in der Britzer Straße entstand ab Ende 1943 unter dem Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt inmitten eines Wohngebiets in Niederschöneweide. Untergebracht waren hier vor allem italienische Militärinternierte sowie Zwangsarbeiter:innen aus Ost- und Westeuropa; in den letzten Kriegsmonaten wurden auch weibliche KZ-Häftlinge einquartiert, die unter anderem für die Batteriefabrik Pertrix arbeiten mussten. Nach 1945 wurden Teile des Geländes zunächst von der sowjetischen Militäradministration und später von einem Impfstoffinstitut der DDR genutzt. Nachdem die Gebäude nach 1990 leer standen, setzten sich zivilgesellschaftliche Initiativen für ihren Erhalt als Erinnerungsort ein. 2004 beschloss das Land Berlin die Einrichtung eines Dokumentationszentrums, das 2006 eröffnet wurde. Heute verbindet der Ort historische Substanz mit Ausstellungen, Archiv-, Forschungs- und Bildungsarbeit zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit.