Profil

Richard Schimko

Physiker, Professor und ehemaliger Forschungsdirektor des VEB Werk für Fernsehelektronik in Berlin-Schöneweide.

Profilfakten

Zur Person

Physiker, Professor und ehemaliger Forschungsdirektor des VEB Werk für Fernsehelektronik in Berlin-Schöneweide.

Rolle / Funktion
Physiker, Professor, Forschungsdirektor des VEB Werk für Fernsehelektronik

Lebensdaten
1945

Quellenhinweis
Quellen: Volkskammer der DDR, 9. Wahlperiode 1986-1990, S. 751; Eulenspiegel Verlagsgruppe, Autorenbiografie und Titelseite zu »Ich bin Physiker und Kleinkapitalist«.

Richard Schimko, geboren 1945, studierte Physik an der Technischen Universität Lwow, promovierte an der Universität Tiflis und wurde an der Humboldt-Universität Professor. 1970 begann er im Berliner Werk für Fernsehelektronik (WF) zu arbeiten, wurde 1984 dessen Forschungsdirektor und baute das Mikro-Opto-Elektronik-Zentrum Berlin auf. Von 1990 bis 1992 war er einer der drei Geschäftsführer der WF GmbH und unterstützte zahlreiche Ausgründungen aus dem ehemaligen volkseigenen Werk. 1992 gründete er zusammen mit Günter Butzke die Berlin-Oberspree Sondermaschinenbau GmbH (BOS).

Richard Schimko gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der späten WF-Geschichte in Schöneweide. Als Physiker und späterer Forschungsdirektor des VEB Werk für Fernsehelektronik stand er für die technologische Entwicklung des Werks in der DDR und für die schwierige Übergangszeit nach 1990.

Nach seiner Ausbildung und seinem Physikstudium arbeitete er ab 1970 im WF, wurde 1984 Forschungsdirektor und war später einer der drei Geschäftsführer der WF GmbH. 1992 gründete er mit Günter Butzke die Berlin-Oberspree Sondermaschinenbau GmbH (BOS). In seinen Erinnerungen verbindet er Wissenschafts-, Industrie- und Transformationsgeschichte aus einer unmittelbaren Berliner Perspektive.

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