Werk & Technik, Zeitzeugen

Das Farbbildröhrenwerk der DDR, Teil vom Werk für Fernsehelektronik (WF)

Das moderne Fabrbbildröhrenwerk gehörte zum Werk für Fernsehelektronik, dem – mit etwa 9.000 Mitarbeitern- größten Werk Ostberlins. Das moderne Werk wurde Ende der 80iger Jahre von der DDR komplett von Toshiba gekauft und mit japanischer Unterstützung in Schöneweide aufgebaut. Der Abteilungsleiter Gerhard Preußler erklärt die Technologien.

Datum
March 23, 2015
Jahr
2015
Dauer
09:06
Sprache
Deutsch
Quelle
Industriesalon Schöneweide
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Transkript

Gesprächsdokumentation

Videozeit 01:12 Farbbild rührenwerk solange das hier sich um den Teil unter Toshiba Lizenz in der DDR ja handelt hat da wurden zwei Typen produziert drei Typen Entschuldigung 3 einem der damaliges Werk war ja mehr oder weniger für den inlandbedarf da haben wir 600.000 Bilder in etwa im Jahr gemacht nur kleinere Teile sind in den Export gegangen aber das war der Anfang und auch mit allen vier Werk DDR und hier dieser Teil der nachher bebaut wurde durch den farbbetreuenweg ist dann die Bandbreite entstanden als Verbindung zum anderen Gebäudeteil hier wurde also der Grundstein gelegt und wie wir auch schon sehen hier also verschiedene Parteitage ich sehe hier an der Seite unseren Dank gilt dir Partei also unter diesen Slogan wurden hier die großen Ereignisse

Videozeit 02:14 in der ganzen Republik verkauft die also die hier zum Beispiel so Parade stehen müssen oder so weil ja das sind ausgesuchte Leute gewesen da konnte man ja irgendwann mal hingehen und sagen oh guck mal zu wird was da los ist abgesperrt und man darf nicht wahrhaben das die Beschäftigten hier die hier gearbeitet haben natürlich auch möchte ich stolz waren weil Farbbildröhren machen das ist ja schon noch eine größere Kunst und man hätte ja wenn man ihr wollt hätte das auch in Leipzig bauen können aber natürlich noch unterwegs schon mit dem westlichen Ausland und der neue Japan was zu tun oder wir waren schon stolz da gibt's keine Frage diese Teile wurden unter anderem hier macht Einzelteile dafür nicht so komplett wie es jetzt hier ist aber das die Strahlsystem Fertigung früher die wir hier im eigenen Hause betrieben hatten übrigens auch sage ich nicht ohne

Videozeit 03:15 Stolz unsere Karton ein wichtiges Herzstück eines jeden strahlsystems auch in Schwarz-Weiß bildet die Kathode und am Ende macht die Kathode die Lebensdauer der Welt Röhre aus und unsere Karton die wir hier gemacht haben an Standort die waren außerordentlich guter Qualität weil sie eine sehr sehr große Lebensdauer hatten für die schweißsteuereinheit und hier also die punktschweißzange und dann konnte man hier unten mit dem Fuß rauf treten auf den Auslöser und hat dann hier die Metallteile geschweißt hier saßen vorn nämlich Darm weil das eine relativ leichte Arbeit war aber TROtzdem sehr genau sehen musste und ja hier haben wir sind wir schon in der nicht Etage unten wir sehen hier also Schirm

Videozeit 04:17 Teil angesaugt auf einer Rotationsmaschine hier wird der Bildschirm mit Leuchtstoff beschichtet auf die später wenn alle in Ordnung ist verschweißt zu werden mit dem Trichter für einen lastteil ung zu sehen die Phosphor Schichten die drei verschieden die aufgebracht wurden auf dieser vorherigen rotary-maschine die sind lichtempfindlich eine lichtempfindliche Anteil ist darin so dass also in den Räumen jetzt mit UV-Licht von unten die Leuchtstoffe die eingebracht wurden belichtet werden konnten eine Notwendigkeit um Rot Grün und Blau nicht zu mischen auf dem Bildschirm sondern in Mikrometer Mikrometer Feinstrukturen nebeneinander abzulegen

Videozeit 05:19 und das also eine außerordentlich komplexe Fertigung wir sehen hier das gelblich ist im ganzen Raum war gelblich andere Licht hätte nicht genommen werden dürfen sonst wären diese Teile wie damals in der Fotoindustrie vorbelichtet gewesen ja hier sehen wir also schon die Teile der Pumpe ist ja Ausgang hier und Eingang wir sehen hier jeder einzelne Pumpstation die sich langsam in einem Takt von etwa zwei Stunden durch den Ofen der hier also außerordentlich hohe Temperaturen erzeugt hier fahren werden und diese Körbe die man hier sieht die sind eigentlich nur Schutz für die benachbarten weil hin und wieder passiert ist durch Beschädigung einer Glasfläche während des Prozesses das hat

Videozeit 06:20 beim Pumpen ein riesen Knall gibt und ein Inklusion stattfindet und bei der Inklusion fallen alle Splitter nach innen weil ja in evakuiert ist aber wenn sie auseinander treffen fliegen sie wieder raus überall hin und wenn diese Splitter die Nachbarn will drin treffen dann gibt es sogenannte Ketten Inklusion so dass man später das war gar nicht von Anfang an auf die Idee kam Mensch wir Hausen jedes einzelne stell ein wenn die hier knallt dann bleibt die wenigsten leben

Videozeit 07:20 ja hier ist also schon fast das Ende der Bildung das sei sogenannte jam-bereich also der Bereich bei denen die bilDDRehen justiert wurden zur damaligen Zeit das ist ja hier alles noch Toshiba Lizenz sehen wir das sind einzelne Stände waren und die bildrinnen also von den Kollegen hier per Hand eingesetzt werden mussten und hier wird also die sogenannte uplinkeinheit mit der Bildröhre justiert und denn fest fixiert so dass er sich nicht mehr löst und als Produkten als Bauelement wildröhre verkauft

Videozeit 08:23 ich sollte man etwas noch zum Schluss sagen für diesen Standort der betrieblich ist betrieblich betrüblich ist so sagt ja also nachdem nachdem die DDR zusammengebrochen haben ist nach der Wiedervereinigung sagte ja schon sind viele chefsfelder die hier an diesem Standort beherbergt waren zusammengebrochen weil sie einfach nicht weltmarktfähig waren und leider bereutet für alle die die hier also Jahrzehnte erarbeitet haben dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren mussten aber die Zeiten sind leider vorbei das war auf Lebenszeiten so wie ich über 40 Jahren an einem Ort

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