Werk & Technik, Zeitzeugen
Christine Herrrmann
Christine Herrrmann, WF, Ingenieurin für Werkstoffkunde, 1957 – 1990
Transkript
Gesprächsdokumentation
Videozeit 00:06 habe hier im WF 1957 angefangen zu lernen in einem werkstoffprüflabor und ich wollte also Werkstoffprüfer lernen von der also richtig studieren und da wurde ich vom Betrieb delegiert zur Schule nach karlmkstadt jetzt kemnit habe dort realkunde und werkstoprüfung die 3 Jahre und bin dann wieder zurückgekommen habe dann hier Jahre gearbeitet hier war ein Schreibtisch und im Raum neben an war dann nachher die Probenvorbereitung für die mechanische Werkstoffprüfung mussten verschiedene probenform hergestellt werden die Auswertung ergab dann okay man ging es ab in die Produktion oder die Wareneingangskontrolle bestand aus der mechanischen Werkstoffprüfung aus der Vakuum mstechnik aus der chemischen Werkstoffprüfung und der Spektralanalyse
Videozeit 01:06 Metallographie das heißt es wurden also diese Metalle die wir hier mechanisch prüften wurden äh noch mal per schliffuntersuchung am Mikroskop untersucht und zwar auf die Bildung des Gefüges ob das alles okay ist keine äh schädlichen Einschlüsse oder äh irgend andere Dinge aber eins muss ich noch sagen es kam aber auch aus verschiedenen Produktionsabteilung zu uns Kollegen die jetzt ein Problem hatten hatten und dann wurde entweder äh die brachten dann auch ihr Material mit und sagten also dies undind dies wir hätten gern und so dann haben wir natürlich die gleichen Untersuchung gemacht wie wie für die Wareneingangskontrolle Wareneingangskontrolle na na ja eigentlich hat mir die Tätigkeit hier
Videozeit 02:06 war es mein Wunsch und hat sich eigentlich auch erfüllt und ich habe mich in dem Beruf eigentlich sehr wohl gefühlt und ich wurde den in meinem zweiten Leben auch wieder wählen sage ich mal so ja also Oberschöneweide war für mich ja immer ein sehr betriebsames Gebiet ich bin auch hier zur Schule gegangen und zwar in der Kottmeierstraße Kottmeierstraße so und dass ich dann auch in Schöneweide Arbeit mal finden werde oder Blei lag eigentlich auf der Hand oberschöne ja mit seinem Industriegebiet der größte Arbeitgeber und da sind ja aus ganz Berlin Leute gekommen und was auch immer schön war wenn man denn feierabd hatte man ist ja den nicht unbedingt immer gleich also nicht immer gleich in Straßen man Segen und Hause fahen dann ist manch die villinostraße lang und da war ja wirklich was los nicht nur durch die werktätin die
Videozeit 03:07 alle strömten zum Bahnhof oder wohin auch die ganzen Geschäfte man hat den gleich geguckt was kannst du mitnehmen und den gehst du noch da rein und mich faszinierte immer so ein Stoffladen der war sowas von schön und so eine nette nette Verkäuferin die ich dann später auch weit weit nach der Wende mal die getroffen hab und dann no wir beide schwerärm von der villaminumstraße und die Gott jetzt richtig sehr traurig ist für mich also Schöneweide war wirklich da pulsierte was ja das war richtig schön eigentlich aus meiner Sicht jetzt und soll ich i no was sagen von der Wende das war furchtbar also insofern furchtbar wie man mit den Materialien umgegangen ist man warf einfach die Dinge ausem
Videozeit 04:08 Fenster es war hier unten ein Riesenberg das war für mich also es konnte ich nicht fassen und was ich auch schlimm fand sie sehen dann noch diesen kleinen Lautsprecher das war der Betriebsfunk es gab zu den Pausen Musik und Unterhaltung oder na notwenige Nachrichten die gesagt W ne und was ich ganz besonders schlimm fand gleich in der eren Novemberwoche November wann ist die morfallen 9 November gleich in der Woche drauf wird mit Tier der RIAS übertragen das fand ich so absurd man hatte eine Woche vorher noch die rote fadeer an der Wand und dann ertönt plötzlich also das die Leute hatten irgendwie irgendwie kein möchte mal sag kein scharmgefühl die haben einfach so die ganzen Werte über den Haufen geschmissen ich will nicht sagen dass der Werte verbreitet hat aber man
Videozeit 05:10 kann doch nicht also schwarz und weiß machen und dann wie gesagt dieses absurde Gabe der nachher nee das fand ich bitter und ich bin auch die ersten Jahre also bestimmt 5 Jahre nicht an diesem Gebäude hier
