Profil

Gerd Heinz

Mikroelektroniker, ehemaliger Mitarbeiter des Instituts für Nachrichtentechnik Berlin-Schöneweide und späterer Forscher bei der GFaI Berlin.

Profilfakten

Zur Person

Mikroelektroniker, ehemaliger Mitarbeiter des Instituts für Nachrichtentechnik Berlin-Schöneweide und späterer Forscher bei der GFaI Berlin.

Rolle / Funktion
Mikroelektroniker, Entwickler am Institut für Nachrichtentechnik, Forscher bei der GFaI Berlin

Lebensdaten
1954

Quellenhinweis
Quellen: Gerd Heinz, CV im Bangkok-Paper 2011; Dr.-Ing. Gerd Heinz, biographische Angaben in Moha/WaveHit 2018; Berliner Zentrum Industriekultur zur Leuchtenfabrik Frister als Standort des INT.

Gerd Heinz, geboren 1954, studierte Elektronik-Technologie und Feingerätetechnik an der TU Dresden und absolvierte dort ein postgraduales Studium der Mikroelektronik. Von 1977 bis 1987 arbeitete er am Institut für Nachrichtentechnik in Berlin-Schöneweide, war an frühen Mikroprozessorsystemen beteiligt und entwickelte 1980 den ersten Master-Slice-IC der DDR. 1988 promovierte er in Mikroelektronik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach Stationen am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Akademie der Wissenschaften arbeitete er seit den 1990er Jahren bei der GFaI Berlin und wurde unter anderem durch die Entwicklung der Akustischen Kamera bekannt.

Gerd Heinz gehört zu den prägenden Akteuren der Mikroelektronik im Umfeld des Instituts für Nachrichtentechnik (INT) in Berlin-Schöneweide. Er studierte in Dresden, arbeitete ab 1977 am INT und war an frühen Mikroprozessorsystemen sowie am ersten Master-Slice-IC der DDR beteiligt.

1988 promovierte er in Mikroelektronik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach der Arbeit am Zentralinstitut für Kybernetik und Informationsprozesse der Akademie der Wissenschaften setzte er seine Forschung bei der GFaI Berlin fort und wurde dort unter anderem für die Entwicklung der Akustischen Kamera bekannt.

Für die Geschichte Schöneweides ist Heinz ein wichtiger Zeitzeuge, weil er die Hochtechnologie des INT aus eigener Erfahrung beschreiben kann: von der Embargo-Realität der DDR über die Mikroelektronikentwicklung bis zu den Brüchen der Transformationszeit.

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